Installation

  • Seafile-Programm hier herunterladen und starten
  • Die Installationsroutine fragt nach einem Standardverzeichnis, wo die Synchronisierten Dateien hingelegt werden sollen. Damit ist nichts festgelegt, für jede Bibliothek kann später auch noch ein anderer lokaler Ordner als Gegenstück ausgewählt werden. Hauptsache, der aktuelle User hat Schreibrechte darauf:

Als nächstes müssen die Zugangsdaten (Server, primäre Mailadresse + Paßwort) eingetragen werden. Dabei den Server per https referenzieren!

Danach sieht man schon, welche Bibliotheken für den eigenen Account erreichbar sind. Standardmäßig wird zumindest „Meine Bibliothek“ - sozusagen der private Bereich angezeigt. Aber auch von dritten freigegebene Bibliotheken sind hier schon zu sehen. Wird die Frage nach dem Herunterladen der Standardbibliothek bejaht wird diese ab sofort in den vorher angegebenen Seafile-Ordner synchronisiert:

Ob und wohin Dateien abgeglichen werden kann für jede Bibliothek getrennt fesgelegt werden. Ein Rechtsklick auf die jeweilige Bibliothek zeigt diverse Möglichkeiten des Clients:

:!: Synchronisation bedeutet: Lokal vorhandene Dateien, die auf dem Server nicht vorhanden sind, werden dorthin übertragen und andersrum. Sollte eine Datei hier wie da vorhanden sein, so wird die aktuellere Version übertragen. Das kann zu merkwürdigen Effekten führen, wenn verschiedene Clients zu verschiedenen Zeiten online sind. So hat vielleicht jemand eine gewünschte Ordnerstruktur erstellt und zum Server synchronisiert und dabei auch bisher vorhandene Ordner neu sortiert / verschoben. Arbeitet in der Zwischenzeit eine andere Person offline in den verschobenen Ordnern und geht danach wieder online, so werden die Ordner wieder an Ihrem ehemaligen Ort erstellt (weil auf dem Client zuletzt „angefasst“). Umgehen lässt sich das Problem am besten, indem eine Person bestimmt wird, die für die Grundstruktur zuständig ist. Diese Person erstellt die initiale Struktur und alle verzichten danach auf das Verschieben von Dateien / Ordnern. Wenn es schon verschiedene Stände gibt muß zur Not die Synchronisation auf dem Client ausgeschaltet werden, bevor dieser online geht und dann mit einem leeren Zielordner neu angeschoben werden.

Das Problem der wiederauftauchenden Ordner ist meiner Meinung nach also ein konzeptuelles Problem, welches bei allen Clouds auftaucht, bei denen verschiedene Clients zu verschiedenen Zeiten online sind. Sicher vermeiden lassen sich diese Effekte nur, wenn alle zum Einlagern von Datein nur den Webclient nutzt. HIer muß eine Abwägung in Sachen Praktikabilität stattfinden.

:!: Sollte dennoch etwas schiefgehen gibts auch immer die Möglichkeit, die Bibliothek im Webclient zu betrachten (Per Rechtsklick im Seafile-Programm öffnen spart das Login). Dort gibts rechts obrhalb der Dateiliste eine Uhr, über die die Versionshistorie der letzten x Tage (x ist konfigurierbar) zugänglich ist und auch alte Versionen wieder rausefischt werden können.

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